Bau-Sachverständigen-Büro Wiemer


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MW-trockenlegung


Feuchte Grundmauern und Kellerwände sind für die Gesundheit der Bewohner und für die Lebensdauer der Gebäude ernste Probleme.

Ursache dafür sind die fehlenden vertikalen und horizontalen Mauerwerksabdichtungen gegen kapillar aufsteigende Bodenfeuchtigkeit, die erst ab der vorletzten Jahrhundertwende zum baulichen Standard wurden.
Dieses Phänomen gehört bei fehlender oder unwirksam gewordener Horizontaldichtung des Mauerwerkes zu den häufigsten Schadensfällen bei der Nutzung von Gebäuden. Die Gefährlichkeit dieser Schäden liegt vor allem in ihrer schleichenden Wirkung, die sich erst nach langjähriger Vernachlässigung spürbar auswirkt.
Während der nachträgliche Einbau einer vertikalen Abdichtung relativ einfach zu bewerkstelligen ist, ist der Einbau der horizontalen Dichtung unter oder im Mauerwerk schon problematischer und entsprechend kostenaufwendig.

Bei der Bekämpfung dieser Schäden haben sich hauptsächlich zwei Verfahrensgruppen herausgebildet. Die eine Gruppe erzeugt eine nachträgliche Sperrschicht für aufsteigende Feuchtigkeit in unterschiedlichen Formen nach den anerkannten Regeln der Baukunst, die andere bekämpft das physikalische Prinzip der Kapillarität (Bild) seit ca. 140 Jahren und beseitigt damit die Ursache für aufsteigende Feuchtigkeit. Das geschieht dadurch, daß durch geeignete Mittel die Polarität des elektrischen Feldes im Mauerwerk umgekehrt wird. Unter Anwendung der Elektro-Osmose kann nun die Mauerwerkstrockenlegung erfolgen.

Die Grenzen der Wirksamkeit der ersten Gruppe liegen vor allem in Qualitätsfragen der Ausführung. Das Wasser will nach wie vor nach oben steigen und wird dabei von einer Sperrschicht daran gehindert. An der Grenzfläche baut sich ein hydrostatischer Druck auf. Bei geringsten Undichtheiten der Sperrschicht sorgt dieser für das vehemente Aufsteigen der angestauten Nässe. In der Literatur werden Steighöhen bis 14 m genannt.

Die Grenzen der Wirksamkeit der zweiten Gruppe liegen in der Konzentration der im Mauerwerk gelösten Salze. Sie allein entscheidet darüber, ob die Osmose-Verfahren zur Anwendung kommen können oder nicht.

Leider ist diese Tatsache noch zu wenig bekannt.

Durch gutgemeinte Lüftung und Wärmezufuhr soll das Mauerwerk über die initiierte Wasserverdunstung austrocknen. Ein Erfolg ist auch kurzfristig nachweisbar. Doch nach einiger Zeit stellen sich durch den wirkenden Verdunstungssog die alten Verhältnisse wieder ein. - Zum einen ist dem Wasser nie der "Weg nach oben" versperrt worden, sondern die Verdunstungsgeschwindigkeit war nur schneller wie die Nachströmgeschwindigkeit. Der weit aus größere Schaden aber entsteht zum anderen durch die im nachströmenden Wasser gelösten Bodensalze. Damit erhöht sich zusätzlich zu der im Mauerwerk schon vorhandenen Salzkonzentration diese noch weiter. Da die meisten Bodensalze große Wassermengen aufnehmen können, verschlechtert sich das Raumklima weiter. Das Ziel der Austrocknungsmaßnahmen verkehrt sich in sein Gegenteil.

Achtung!

Die Mauerwerkstrockenlegung gehört zu den kompliziertesten Bauarbeiten überhaupt. Es sind unbedingt interdisziplinäre Kenntnisse von Bauphysik, Baustoffen, Geophysik und Baubiologie erforderlich, um die Leistungsfähigkeit der "Osmose-verfahren" einschätzen zu können und den Auftraggeber vor Mißerfolg und finanziellen Verlusten zu schützen.

Vorsicht!

Sogenannte Vertriebsmitarbeiter mit ihren unkritischen Verkaufspraktiken haben gerade hier einen ganzen Berufszweig in Verruf gebracht.

Vorteile!

- kostengünstiger als fast alle herkömmlichen Verfahren,

- der Einbau im Gebäude ist nachträglich problemlos möglich,

- mit der Trockenlegung wird der Wert des Gebäudes erhalten, bzw. steigt

- die Statik des Gebäudes wird nicht verletzt,

- eine nachträgliche Horizontalsperre ist nicht erforderlich,

- die Mauerfeuchtigkeit wird dauerhaft gesenkt,

- das Raumklima im Keller erreicht Wohnwerte, biologisch gesund,

- trockene Wände haben einen höheren Wärmedämmwert, dh. es werden Heizkosten eingespart,

- besonders anwendbar bei denkmalgeschützten Gebäuden, da kein Eingriff in die Bausubstanz erfolgt,

- keine Bauarbeiten, kein Baulärm, kein Bauschmutz

- die vorhandenen Räumlichkeiten können wie bisher genutzt bleiben

Aktivitäten:

1.Zustandsanalyse, kostenlos

2. Feuchtigkeitsmessung vor der Installation, Meßprotokoll

3. Installation des Steuergerätes

4. Feuchtemessung nach 10 - 12 Wochen, Meßprotokoll

5. Abschlußmessung nach 8 - 10 Monaten mit Nachweis der Trockenlegung

Die Punkte 2 - 5 sind kostenpflichtig gemäß Festpreisangebot nach Anfrage.




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